The EURO in the french and dutch colonies


Facts:

The following islands and regions will introduce the EURO accordingly to the French participation as the same time as the other founding members.
  • Caribic:

  • Martinique
    Guadeloupe
    Guyane
  • Indian Ocean:

  • La Réunion
    Mayotte (in the Mozambique Channel)
  • North-Atlantic:

  • Saint Pierre et Miquelon (South-East of Newfoundland, 6 000 Inhabitans)

    The following countries and territories have its own currencies depends on the French Franc. So this currencies may be will depend on the EURO from 2002 on.
    The CFA-countries ("Communauté Financière Africaine")
  • Countries of the West-African Financial Union (UEMOA = Union Economique et Monétaire Ouest Africaine):

  • Benin
    Upper Volta
    Ivory Coast
    Guinea-Bissau
    Mali
    Niger
    Senegal
    Togo
  • Countries of the Central-African Financial Union (UDEAC = Union Douanière des Etats d´Afrique Centrale)

  • Gabon
    Equatorial-Guinea
    Cameron
    Congo
    Chad
    Central African Republic
  • Comores



  • New Caledonia
    French Polynesia

    Other information (about dutch and brittain territories) will follow in the next week !

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    Sources:

    For further information look at Focus

    Welche Zukunft hat der CFA-Franc nach dem Euro?

    Am 1. Januar 1999 werden die nationalen Waehrungen von elf Mitgliedstaaten durch den Euro ersetzt. Die Gemeinschaft hat dann die alleinige Kompetenz fuer die Waehrungs- und Wechselkursfragen dieser elf Laender: Jedes Abkommen mit Drittlaendern ueber Waehrungs- oder Wechselkursfragen muss diese neuen Verhaeltnisse beruecksichtigen. Was wird also nach diesem Zeitpunkt aus den Abkommen, die derzeit die Konvertibilitaet des CFA-Francs und des Komoren-Francs garantieren? Und vor allem, wird die Aufrechterhaltung dieser Abkommen sich auf die einheitliche Waehrungs- und Wechselkurspolitik der Eurozone auswirken?
    Der Rat hat beschlossen, dass diese Abkommen die Waehrungspolitik der Eurozone nicht betreffen und beibehalten werden koennen. Aber die Gemeinschaft muss regelmaessig ueber ihre Umsetzung und geplante Abaenderungen informiert werden. Wenn diese Abaenderungen die Natur oder Tragweite der Abkommen betreffen, muessen sie zunaechst vom Rat genehmigt werden, der auf Empfehlung der Kommission und nach Konsultation der Europaeischen Zentralbank (EZB) entscheidet.
    Frankreich hat mehrere Abkommen mit der Westafrikanischen Wirtschafts- und Waehrungsunion (UEMOA), der Zentralafrikanischen Wirtshafts- und Waehrunggemeinschaft (CEMAC) und den Komoren geschlossen. Darin wird fuer den CFA-Franc (der von der Zentralbank der westafrikanischen und der Zentralbank der zentralafrikanischen Staaten ausgegeben wird) und den Komoren-Franc (ausgegeben von der Zentralbank der Komoren) eine feste Paritaet zum franzoesischen Franc festgelegt. Die Garantie der Konvertabilitaet des CFA- und des Komoren-Francs beruht auf einer Haushaltszusage des franzoesisches Schatzamtes: Jede der betroffenen Zentralbanken fuehrt ein Verrechnungskonto bei dieser Behoerde und darf dafuer prinzipiell unbegrenzt ueberziehen. Im Gegenzug sind die Zentralbanken gehalten, mindestens 65% ihrer Waehrungsreserven auf ihr Verrechnungskonto einzuzahlen. Diese Abkommen, betont die franzoesische Regierung, habe keine erheblichen finanziellen Folgen fuer Frankreich. Die Banque de France wiederum, die ab dem 1. Januar 1999 Bestandteil des Europaeischen System der Zentralbanken (ESZB) sein wird, ist nicht gehalten, die Konvertibilitaet des CFA- und des Komoren-Francs zu garantieren. Die Beibehaltung der derzeitigen Vertraege duerfte sich also nicht weiter auf das Funktionieren der WWU auswirken.
    Folglich praezisiert der Rat in seiner Entscheidung, dass Frankreich diese Abkommen nach dem Ersatz des franzoesischen Francs durch den Euro beibehalten darf und die Unterzeichnerlaender weiterhin fuer deren Umsetzung zustaendig sind. Allerdings muss Frankreich die Kommission und den Wirtschafts- und Finanzausschuss ueber diese Umsetzung und alle Entwicklungen informieren, die sich auf das Funktionieren der Einheitlichen Wahrungs- und Wechselkurspolitik auswirken koennten. Es muss sie auch im voraus ueber jede Abaenderung der bestehenden Abkommen informieren, insoweit dadurch nicht die Natur oder Tragweite dieser Abkommen veraendert wird. Sollte dies der Fall sein, muessen die franzoesischen Behoerden den obengenannten Stellen ihren Plan vorlegen, den der Rat auf Empfehlung der Kommission und nach Konsultation der EZB billigen muss. Die franzoesischen Behoerden sind verpflichtet, den Wirtschafts- und Finanzausschuss im voraus ueber jede Aenderung der Paritaet zwischen dem Euro und dem CFA- und dem Komoren-Franc zu unterrichten.
    Bei Beachtung dieser veraenderten Vorgehensweise haelt der Rat die Fortfuehrung dieser Abkommen fuer sinnvoll, was im uebrigen dem Wunsch Frankreichs und der afrikanischen Unterzeichnerlaender entrspricht.

    © InfoEuro n.11/98

    Article sent by Michele Speciale, Italy

    Afrika: Euro ohne Auswirkung auf CFA-Franc

    02.10.98 (FOCUS): Die Europäische Union hat die 14 Länder der afrikanischen CFA-Währungszone am Donnerstag wegen der Kopplung an die europäische Einheitswährung erneut beruhigt. Die Finanzminister dieser Zone waren am Donnerstag in Anwesenheit des österreichischen Finanzministers Rudolf Edlinger, der zur Zeit den Vorsitz beim Rat der EU-Finanz- und Wirtschaftsminister innehat, zu ihrem Halbjahrestreffen in Paris zusammengekommen.

    In einer im Anschluß an das Treffen verbreiteten Erklärung heißt es: "Der Übergang zum Euro wird keine Auswirkung auf den Wert des CFA-Franc sowie den komorischen Franc haben, deren Parität mit dem Euro sich rechnerisch von der Parität ableiten wird, die am 1. Januar (1999) zwischen französischem Franc und Euro festgesetzt wird, und er verändert nicht die Abkommen der Währungskooperation, die Frankreich an die afrikanischen Staaten der Franc-Zone binden." Die Europäische Zentralbank habe der Kopplung des CFA-Franc an den Euro zugestimmt, erklärte Strauss-Kahn.

    Wird es den Euro auch in den Überseegebieten und ehemaligen Kolonien der europäischen Mitgliedstaaten geben?

    Ja, die neue Währung wird es rund um den Erdball geben. Der Euro wird sozusagen eine "Weltwährung", da viele Mitgliedsländer der Europäischen Union noch immer ganz besondere Beziehungen zu ihren Überseegebieten und ehemaligen Kolonien pflegen.

    Jedoch wird es unterschiedliche Regelungen geben: Einige Gebiete werden ihre Währungen einfach an den Euro ankoppeln; das gilt für die 15 afrikanischen Staaten der CFA-Zone ebenso wie für Neukaledonien und Französisch-Poynesien im Südpazifik. In anderen Teilen der Welt wird der Euro sogar teilweise zu den gleichen Konditionen eingeführt wie in den Mutterländern, wie etwa im Indischen Ozean (Réunion), in Südamerika (Französisch-Guayana) oder in der Karibik (z.B. Guadeloupe).

    Wenn sich Großbritannien und Dänemark zukünftig dafür entscheiden sollten, den Euro einzuführen, werden auch die Menschen in Grönland, auf St.Helena und auf den Falkland-Inseln in der neuen Währung bezahlen. Die einzigen Ausnahmen im weltweiten Euro-Land sind Aruba und die Niederländischen Antillen, die auch weiterhin ihre eigenen Währungen behalten werden.

     

    Was geschieht genau mit den afrikanischen Staaten, deren CFA-Franc an den Euro gekoppelt wird?

    Diese 15 afrikanischen Länder nehmen quasi auch an der Währungsunion teil. Zahlungsmittel ist zwar dort nicht der französische Franc, sondern der sogenannte CFA-Franc, aber auch der wird durch die Einführung des Euro arithmetisch an die neue Währung angepaßt. CFA steht übrigens für "Communauté Financière Africaine", die afrikanische Finanzgemeinschaft also.

    Acht Staaten gehören der Westafrikanischen Währungsunion (UEMOA = Union Economique et Monétaire Ouest Africaine) an (Benin, Burkina-Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo); sechs Länder (Gabun, Guinea, Kamerun, Kongo, Tschad Zentralafrikanische Republik) zählen zur zentralafrikanischen UDEAC (Union Douanière des Etats d´Afrique Centrale), während die Komoren eine Sonderregelung haben. Beide Gebiete haben ihre eigene Zentralbank.

    Der Wert ist derzeit fast überall einheitlich, denn in den genannten 14 Ländern entspricht ein französischer Franc 100 CFA-Franc; nur auf den Komoren kostet er 75 CFA-Franc. Frankreich garantiert den afrikanischen Staaten die Konvertibilität zu einem festen Kurs. Es handelt es sich bei dieser Ankopplung des CFA-Franc an den französischen Franc um eine interne Angelegenheit Frankreichs, die keinerlei Einfluß auf die übrigen europäischen EWU-Teilnehmer hat: Die Unterstützung, die Frankreich den ehemaligen Kolonien in Afrika gewährt, wird nämlich nicht von der Banque de France oder zukünftig von der Europäischen Zentralbank bezahlt, sondern wird ausschließlich vom Staatshaushalt bestritten.
    ©: Europäische Kommission in Deutschland

    Thanks to Tobias Hildebrandt !
    Thanks to Bernard Mesureur for further information !
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